Mittwoch, 22. Oktober 2014

Zoo Rostock mit Darwineum

"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah." Selten passt dieser Spruch so genau, wie beim Zoo Rostock. Anlässlich des verlängerten Wochenendes zum "Tag der deutschen Einheit" nutzten mein Anderer und ich die Gelegenheit unsere Fühler weiter gen Osten an der Küste auszustrecken. Und sieh an, es sind über die Ostseeautobahn von Bremen (mal von der Baustelle in Hamburg abgesehen) nur 3 Stunden Fahrzeit.

Viel hatte ich schon vom Zoo Rostock und seinem Darwineum auf Facebook mitbekommen. Und nach dem tollen Eindruck, den der Zoologische Garten Schwerin bei uns gemacht hatte, planten wir auch eine Übernachtung ein, um uns am nächsten Tag die Stadt anzuschauen.

Die Anfahrt ist mit dem Auto gut ausgeschildert (Adresse für das Navi: Barnstorfer Ring 1) und die Straßenbahn hält direkt an einem eigenen Eingang.

Vom Parkplatz entlang der Straße führt ein kurzer Waldweg direkt zur Kasse. Familienfreundlich: Kinder unter 7 Jahren zahlen nichts. Für Erwachsene liegt der Eintritt mit derzeit 16 EUR im mittleren Segment und schließt auch das Darwineum mit ein. Das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt daher.

Hunde sind gegen Eintritt (6 EUR) erlaubt, dürfen aber verständlicherweise nicht in die Tierhäuser und das Darwineum.

Der Zoo ist ganzjährig geöffnet. Die Häuser schließen eine Stunde nach Kassenschluss, die Besucher können aber weiter im Park bummeln bis zum Sonnenuntergang.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.

Wieder ein Termin, den mein Anderer für euch wahrgenommen hat:

Gestern veranstaltete das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. seinen letzten Besuchertag für dieses Jahr. Für mich war es, dank des guten Wetters, die ideale Chance, dem Verein einen Besuch abzustatten.

Dessen Anliegen ist es, dass die Anzahl der als Haus- und Zootiere gehaltenen Papageien nicht weiter ansteigen und dass Papageien, die bereits als Haus- oder Zootiere gehalten werden, möglichst naturnah leben sollen.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Zootour 15.-17. Mai 2014: 2. Station Zoo Duisburg (1)

Kennt ihr das? Ihr fahrt an einen Ort, der euch so vertraut erschien, und hinterher ist alles irgendwie anders? So ging es mir mit dem Zoo Duisburg.

Aus der Zeit der "Ruhrpottschnauzen" im ZDF, kannte ich so einige Ecken dieses Zoos - dachte ich jedenfalls. Und ein 80. Geburtstag ist immerhin ein guter Grund sich das Ganze mal live anzusehen.

Der Zoo liegt "idyllisch" zwischen mehreren Hauptstraßen, Autobahnen und einer Bahnstrecke. Teilweise gehen diese auch mitten durch den Park, was nicht gerade zur Senkung des Geräuschpegels beiträgt. Man gewöhnt sich allerdings auch schnell daran. Es gibt nur einen Übergang von einem Zooteil in den anderen. Deshalb ist die Nutzung des Zooplans unabdingbar, um die Orientierung zu erleichtern.



Schon vor dem Eingang erfreuten wir uns am Anblick der Giraffen, die uns ebenso neugierig beäugten, wie wir sie. In Duisburg werden Netzgiraffen gehalten, die bekannteste Unterart.

Erst im April war Lindani (2) aus dem Kölner Zoo eingetroffen. Bei unserem Besuch war sie schon gemeinsam mit dem Zuchtbullen Kiringo (14), dem Weibchen Malindi (14) und dem Nachwuchsbullen Bikila (1) auf der Freianlage.

Wir hatten an diesem Tag noch öfters Gelegenheit mit Kiringo zu flirten. Der Bulle ist den Besuchern gegenüber sehr aufgeschlossen. Daher ist es schön, dass man ihm sehr einfach auf Augenhöhe begegnen kann.