Sonntag, 30. Dezember 2012

Allen Zoofreunden ein tolles 2013!

Ich wünsche allen Zoofreunden und ihren Familien einen guten Beschluss und ein tolles Zoojahr 2013! Und denkt bitte daran: Die Tiere sind für jeden Böller weniger sehr dankbar.


Einen guten Rutsch wünschen die bessere Hälfte und ihr Anderer

Montag, 24. Dezember 2012

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Traurige, aber hoffnungsvolle Nachricht aus Bremerhaven

Es hat nicht sollen sein: Am Samstag ist in Bremerhaven nach über 40 Jahren das erste Eisbären-Baby auf die Welt gekommen. Seine Mutter Valeska kümmerte sich vorbildlich um ihren Erstgeborenen. Trotzdem starb das Kleine am Folgetag.

So richtig hatte auch die Zoodirektorin Dr. Heike Kück nicht an einen Erfolg geglaubt (siehe Zootag in Bremerhaven). Zu viele Kriterien sprachen dagegen: Valeska war im April noch in Finnland erstmals gedeckt worden. Danach der Umzug nach Bremerhaven - in eine völlig neue Umgebung, fremde Gerüche, die beiden fremden Eisbären. Valeska verlor durch den Stress an Gewicht, wog zeitweise unter 300 kg. Keine guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schwangerschaft.

Die Berichterstattungen zu diesem Thema sind teilweise erschreckend. Bestes Beispiel - Radio Bremen. Von einem "Zuchtversuch" kann ja nun wirklich nicht gesprochen werden. Und von den Umständen, die zum Tod der Eisbärin vor etlichen Jahren führte, habe ich ja auch schon im Beitrag um Lloyd berichtet.

Für die echten Zoofreunde ist allein schon die Nachricht über die Geburt ein Erfolg, der Hoffnung auf Nachwuchs macht. Also weiter Daumen drücken!

Nachtrag: Ein fairer Bericht der Kreiszeitung

Einige Neuerungen in eigener Sache

Alles neu, macht ... in diesem Fall der Dezember. Danke erstmal an die vielen fleißigen Leser - schon fast 1.400 Klicks seit Gründung dieser Seite. WOW.

Deshalb möchte ich euch noch bessere Möglichkeiten bieten sich über das Geschehen auf "Zoo(er)leben im Norden" zu informieren und eure Meinung abzugeben.

Zunächst entstand das Gästebuch. Hier ist jeder Kommentar, jede Anregung, Lob und Kritik willkommen.

Dann ist seit gestern auch ein Ableger dieses Blogs auf Facebook zu finden (FB). Dort ist es etwas leichter mit den ganzen News der Zoos Schritt zu halten. Außerdem könnt ihr dort die Originalmeldungen finden, was ich auch selbst bei sowas bevorzuge. Klickt euch rein.

Die bessere Hälfte

Sonntag, 16. Dezember 2012

Vorweihnachtliche Überraschung in der Wingst

Der Klapperstorch war sturer: Eigentlich sollten die Dingos im Zoo in der Wingst vorerst keinen Nachwuchs mehr bekommen. Vor kurzem krabbelten jedoch trotzdem sechs kleine Welpen aus dem Bau. (Bericht der Niederelbe-Zeitung)

Die Dingos im Wolfs- und Bärenwald sind wieder Eltern geworden

Freitag, 14. Dezember 2012

Freitags-Füller #194

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1. Weihnachtsgeschenke sind Qual und Freude zugleich.
2.  Derzeit klingelt der Postbote bei uns schon am frühen Morgen.
3.  Es war einmal - damit beginnen viele Märchen der Gebrüder Grimm.
4.  Es gibt immer ein Licht am Ende der Straße.
5.  Der Weg führte mich über Umwege zum Erfolg. Aber nicht das Ankommen ist das Ziel der Reise, sondern die Reise selbst (Laotse).
6.  "Der kleine Lord" und "Scrooged" sind meine Lieblings-Weihnachtsfilme.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Abend mit meinem Anderen, morgen habe ich einen Spaziergang im (dann hoffentlich noch) verschneiten Bürgerpark geplant und Sonntag möchte ich zur Weihnachtlichen Gala "Winterzauber" im KULT Theater Bremen !

Alle Infos zu den Freitagsfüllern, findet ihr hier.
Alle weiteren Freitags-Füller könnt ihr hier durchlesen und selbstverständlich könnt ihr auch noch bei älteren mitmachen.

Auch über Kommentare in meinem neuen Gästebuch würde ich mich sehr freuen.
Allen einen schönen 3. Advent - egal ob mit oder ohne Arbeit!

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Serengeti-Park/Affenwelt: Amboseli-Reservat

Etwas abgesetzt vom Rest der Affenwelt befindet sich das

Amboseli-Reservat. 

Die Namensgebung bezieht sich auf den Nationalpark Amboseli im Südwesten von Kenia. Dieser ist allerdings eher durch seine Elefanten als durch seine Affen bekannt.

Das Zentrum der Anlage bilden mehrere Inseln. Dies ist der Lebensraum für Schimpansen und Mandrills . Ich erinnere mich noch dunkel daran, dass statt der bunten Paviane früher zwei Gorilla-Männchen dort wohnten. Diese wurden jedoch schon vor Jahren vom EEP auf andere Zoos verteilt. Das Eingangsschild mit seinen Ausbesserungen erinnert heute noch daran.

Hier hat der Besucher auch die Möglichkeit über eine schwankende Kettenbrücke zu einer Aussichtsplattform zu gelangen, von der man den ersten Abschnitt der Tierwelt - die Afrika-Savanne - überblicken kann. Wer also schwindelfrei ist und nicht - wie ich - unter Höhenangst leidet, für den lohnt sich dieses sehr wackelige Gang.

Weniger wackelig und dafür sehr informativ ist die Dschungel-Safari in Gelände-Bussen. Die Fahrt führt ebenfalls über die Afrika-Savanne, danach ins Botswana-Land und einen nicht ganz ernst gemeinten "Abenteuer"-Pfad. Wichtiger für uns sind die vielen Informationen, die die Fahrer auf sehr persönliche Art an den Besucher bringen. So hörten wir bei einer solchen Gelegenheit von der zweiten Schwangerschaft von Elefantendame Veri - lange vor eine offizielle Pressemitteilung. Ein Riesenspaß ist es bisher immer gewesen.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Hagenbeck ist wieder auf Sendung

Seit heute strahlt der NDR jeweils um 17:15 Uhr neue Folgen der Serie "Tierisch gut" aus. Im Mittelpunkt steht der Tierpark Hagenbeck, der bereits Erfahrung mit Zoo-Dokus hat. Mit "Leopard, Seebär & Co." gewährte das Privatunternehmen schon 3 Staffeln lang den Blick hinter die Kulissen. 

Thema der heutigen Folge war das Tropenaquarium. Was hat sich seit der Eröffnung von 4 Jahren verändert? Neue Fischarten (z. B. Napoleon-Lippfisch) ziehen ein. Was passiert, wenn der Schlosser in die Gehege von Mamba, Gabun-Viper und Co. muss? Was passiert mit dem Krokodil-Nachwuchs?

Wer es verpasst hat, dem sei vorerst der Blick auf die NDR-Seite empfohlen. Bisher konnte ich leider keinen Stream in der ARD/NDR-Mediathek finden.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Hannover: Urwaldhaus wiedereröffnet

Gute Nachricht aus dem Erlebniszoo Hannover: Das seit Monaten geschlossene Urwaldhaus ist wieder für die Besucher geöffnet. Nach einer umfassenden Überprüfung können Gorilla, Orang Utan und Co. wieder im beheizten Bereich beobachtet werden. (NDR-Bericht)

Die Schließung erfolgte im Sommer nach dem spektakulären Ausbruch der Schimpansen um Anführer Max. Dieser Teil der "Affen-Bande" wird vorerst noch hinter den Kulissen bleiben.
Auch die Gorillas freuen sich auf Besuch im Urwaldhaus

Arche Park Petermoor Bassum

Ein echter Geheimtipp in Bremen UmZu ist der "Arche Park" Petermoor in Bassum.

Neben der Schule liegt ein kleiner See, um den idyllisch die einzelnen Gehege angelegt sind. Nach seiner Gründung 1967 wurde zunächst Wert auf die Präsentation von exotischen Tierarten gelegt. In den letzten Jahren konzentriert sich der Förderverein jedoch vermehrt auf einheimische und zum Teil vom Aussterben bedrohte Haustierrassen und deren Nachzucht. Als erster Park in Deutschland überhaupt wurde Bassum 2007 von der "Gesellschaft zur Erhaltung alter und bedrohter Haustierrassen" (GEH) als Arche Park anerkannt.

Im Laufe von über 40 Jahren entstand eine schöne Mischung, die immer wieder zu einem abwechslungsreichen Spaziergang einlädt. Sehr beliebt ist die "Streichelzoo-Ecke" mit afrikanischen Zwergziegen und verschiedenen Hühnerrassen. Das Füttern ist hier erlaubt, sollte aber auf jeden Fall tiergerecht sein.

Der Eintritt ist frei und auch Hunde dürfen an der Leine mitgeführt werden. Der Förderverein, der für den Unterhalt des Parks sorgt, ist jedoch auf Spenden angewiesen. Daher ist jede Zuwendung in eine der zahlreichen Spendenboxen willkommen.

Der Besucher betritt den Park durch ein einfaches Holztor und "stolpert" eventuell über die ersten Bewohner - die Wasservögel können sich frei bewegen und stören sich auch nicht an uns. 

Anschließend wenden wir uns normaler Weise nach links, denn dort wartet das erste Highlight auf uns - das erst 2001 eröffnete Papageien- und Affenhaus. Nachdem sich jedoch Diebe dort zu schaffen gemacht haben, sind die verbleibenden Araraunas abgegeben worden. Daher leben dort "nur" noch die Kattas. Die Lemuren können aber nicht nur zwischen den beiden Häuserhälften wechseln - sie haben auch die Möglichkeit über einen Gittertunnel auf eine kleine baumbestandene Insel zu laufen.
Das perfekte Enrichment, wenn sie sich dort auf den Boden mit den Enten um die Vorherrschaft streiten.


Montagsstarter Nr. 91

Die Feiertage werfen ihre Schatten voraus, die Hektik nimmt zu. Daher heute ein "Dienstags-Starter":
Alle bisherigen Montags-Starter findet ihr hier und könnt ihr ebenfalls gerne beantworten. Und los gehts:
1. Die Zeit bis zum Jahreswechsel ist immer die hektischste im ganzen Jahr.
2. Die Fotos, die mein Anderer gemacht hat, sehe ich mir zur Zeit gerne an.
3. Schnee ist zwar schön, aber auf dem Arbeitsweg ein echtes Hindernis.
4. In welchen Farben erstrahlt dieses Jahr der Weihnachtsbaum? Keine Ahnung.
5. Ob ich wohl endlich mal mit allem fertig werde?
6. Die Weihnachtsgeschenke sind ein wichtiger Punkt auf meiner Agenda.
7. Bei der Weihnachtsdeko bin ich dieses Jahr ziemlich zurückhaltend.
8. Diese Woche habe ich Adventskalender ausfüllen und das Teamevent mit meinen Kollegen geplant und hoffe sehr, dass ich außerdem meinen Anderen wieder gesund bekomme (hat sich erkältet).

Ich wünsche euch eine rutschfreie Woche!

Samstag, 8. Dezember 2012

Abschied und Willkommen bei den Hagenbeck-Tigern

Sie hatte bereits ein hohes Alter und war seit 2 Jahren "Witwe", jetzt wurde die Tigerin Taiga mit 18 Jahren Mitte November aufgrund eines Nierenversagens eingeschläfert.

Bereits seit 1995 lebte die geborene Pragerin bei Hagenbeck und sorgte zusammen mit ihrem bereits 2010 verstorbenen Partner Sascha insgesamt 14 mal für Nachwuchs. Die beiden waren Publikumslieblinge und hatten ein ungewöhnlich gutes Verhältnis zu ihrem Pfleger.

Mitte September diesen Jahres bekam Taiga Gesellschaft aus Nowosibirsk. Maruschka dreht nun vorerst alleine ihre Runden. Die junge Amur-Tigerin soll in absehbarer Zeit noch einen Kater hinzubekommen. Nachwuchs wird aber frühestens in 3 bis 4 Jahren erwartet. (MOPO-Bericht)

Freitag, 7. Dezember 2012

Freitags-Füller #193

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1. Gestern am Nikolaustag  haben wir einen wunderschönen Spaziergang durch Bremen gemacht.
2.  Bleib mir weg mit Schnupfen.
3.  Hast du schon alle Wünsche deiner Lieben erfahren?
4.  Wochenende ist bald.
5. Ich kenne jemanden, der hat keine Lust auf Weihnachten .
6.  Die Mails zu lesen ist für mich derzeit sehr spannend.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Betriebsweihnachtsfeier , morgen habe ich außer Arbeit nichts geplant und Sonntag möchte ich den Weihnachtsmarkt der Liberi Effera in Osterholz-Scharmbeck besuchen !
Alle Infos zu den Freitagsfüllern, findet ihr hier.
Alle weiteren Freitags-Füller könnt ihr hier durchlesen und selbstverständlich könnt ihr auch noch bei älteren mitmachen.
Allen einen schönen 2. Advent - egal ob mit oder ohne Arbeit!
Schlachte-Zauber

Montag, 3. Dezember 2012

Montagsstarter Nr. 90

Wieder eine Woche näher an Weihnachten. Was bringt die neue Woche?
Alle bisherigen Montags-Starter findet ihr hier und könnt ihr ebenfalls gerne beantworten. Und los gehts:

1. Gute Planung wird meist von der Realität über den Haufen geschmissen.
2. Auf dem Weihnachtsmarkt vermisse ich dieses Jahr den Stand mit den Bratäpfeln auf Milchreis.
3. Die Maronen-Pfanne auf dem Lamberti-Markt in Oldenburg solltet ihr unbedingt probieren!
4. Den 1. Advent haben wir bei "Apassionata" stilvoll verbracht.
5. Die nächste Wochen möchte ich eisfreie Straßen und keine Fragen nach meinen Weihnachtswünschen - hab schon mit den Wünschen der Familie genug zu tun.
6. Abends im Bett freue ich mich auf ein gutes Buch und Kuscheln mit meinem Anderen.
7. Gerade jetzt könnten die Tage 48 h haben.
8. In dieser Woche habe ich mir einen ruhigen Start auf der Arbeit nach dem Urlaub und die Teilnahme an unserer Betriebs-Weihnachtsfeier vorgenommen und darauf freue ich mich sehr.
Weitere Infos zu den Montags-Startern gibt es hier.
Lasst euch vom November-Wetter nicht den Spaß nehmen!

Freitag, 30. November 2012

Tiergehege, Bürgerpark Bremen


Plan des Tiergeheges
Karte des Bürgerparks

Bremen kann zwar keinen Zoo auf seinem Stadtgebiet vorweisen, doch immerhin ein Tiergehege eingebettet in den Bürgerpark. Dessen Geschichte reicht bis ins Jahr 1870 zurück. Damals zog eine Herde von Rentieren in ein Gehege ein, das durch seinen Beobachtungsturm bald den Namen "Belvedere" erhielt. Diese Tiere waren ein Geschenk eines reichen Bremer Kaufmanns, dessen Beispiel weitere Kaufleute folgten. So waren zeitweise sogar Gabel-Antilopen zu bestaunen.

Das erste Wildhüter-Haus, das Schweizer Haus, entstand 1874.

Die Meierei (erbaut 1881)
An seinen heutigen Standort inmitten des Parks zog das Gehege 1884. Bei dem Aushub der Wasserzüge des Parks war eine Anhöhe im Schatten alten Bäume entstanden. Gatter und reetgedeckte Gebäude müssen einen harmonischen Eindruck gemacht haben. 

Das Gehege von Hubert,
Mathilde und Barbara,
den bunten Bentheimer
Schweinen
Seit 1883 hatte es Konkurrenz durch die benachbarte Meierei bekommen, die Kängurus, Affen und exotische Vögel als zusätzliche Attraktion für seine Besucher angeschafft hatte.

Immer wieder rettete die Großzügigkeit Bremer Bürger den Park und sein Tiergehege vor dem Untergang. Dies gilt vor allem für die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Der gesamte Bestand war verschwunden und die Gebäude verfallen. Aus der Zeit des Wiederanfangs gibt es Bürger, die sich noch an das Dromedar Bobby erinnern.

Zwerg-Zebu-Kalb
Ein solcher Exot hat jedoch keinen Platz mehr im heutigen Konzept des Bürgerparkvereins, der sich auch um den Unterhalt des Tiergeheges sorgt. Alle Bewohner entstammen der gleichen Klimazone und es wird ein besonderes Augenmerk auf alte Haustierrassen, wie dem bunten Bentheimer Schwein oder der Leine-Gans, gelegt.

Die Tiere sind tagsüber draußen und können immer besucht werden. Das Tiergehege ist für jeden frei zugänglich und selbstverständlich können auch Hunde an der Leine geführt werden. Nach schlechten Erfahrungen ist leider das Füttern der Tiere nicht mehr erlaubt und das Streicheln durch die hohen Zäune nicht möglich.

Das Gehege ist rein durch Spenden finanziert (Spendenkonto 109 99 93, Sparkasse Bremen, BLZ 290 501 01). 
Eigentlich besuchen wir das Gehege viel zu selten. Selbst an trüben Tagen, wie jetzt im November, hat man hier immer ein schönes Ziel für einen Spaziergang. (Bilder)

Vom Parkplatz der Waldbühne läuft man ca. 30 Min. Wer nicht so weit gehen will, kann auch direkt an der Meierei parken. Dann sind es nur ca. 5 Min.  

Der Bürgerpark ist relativ zentral in der Stadt gelegen und kann mit mehreren Buslinien angefahren werden.

Freitags-Füller #192

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1. Ach ich bin so tiefentspannt - ich will einfach nicht an nächste Woche denken.
2. Einer der schönen Weihnachtsvorbereitungen ist das Schmücken des Adventskranzes.
3. Dieses Wetter ist eine willkommene Entschuldigung für stundenlanges Daddeln.
4. Ich kann nicht behaupten, dass ich von irgendwas schon genug gesehen habe.
5. In den nächsten Wochen wird es wie üblich hektisch und alles andere als friedlich.
6. Ins Königsberger Marzipan gehören nur Mandeln, Puderzucker und Rosenwasser, sagte meine Oma immer.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich Adventskalender ausfüllen geplant und Sonntag möchte ich zu Apassionata gehen !
Alle Infos zu den Freitagsfüllern, findet ihr hier.
Alle weiteren Freitags-Füller könnt ihr hier durchlesen und selbstverständlich könnt ihr auch noch bei älteren mitmachen.
Allen einen schönen 1. Advent - egal ob mit oder ohne Arbeit!
Schlachte-Zauber

Montag, 26. November 2012

Serengeti-Park/Affenwelt: Der Affen-Tunnel

Der folgende Teil ist mir echt schwer gefallen. Aber manches muss halt auch erwähnt werden.

Wir setzen unseren Rundgang durch die Affenwelt des Serengeti-Parks fort bei den 

Colobus-Affen aka Guerezas 

Diese eleganten Springer - ihr weißer Fellkranz wurde ihnen beinahe zum Verhängnis - lebten früher in einem der Freigehege. Leider gab es jedoch regelmäßig Probleme bei der Jungtier-Aufzucht. Daher entschloss man sich für den Gehege-Tausch mit den Hulman-Affen. Der Erfolg gibt dem Park recht, denn in diesem Jahr tobte ein gesundes Jungtier herum.



Dennoch: Hier beginnt ein Bereich, der dringend einer "Überholung" bedarf. Im Allwetterzoo in Münster zeigt sich, dass die wunderschönen Altweltaffen sehr wohl in einem offenen Bereich gehalten werden können. Sie brauchen aber einen gesicherten Rückzugs-bereich  Das alles braucht Platz, den der Park ja durchaus bietet. Mein Anderer und ich plädieren dafür, den "Rummelplatz" einzuschränken und dafür mehr bzw. andere Gehege zu bauen. Das würde eher dem Anspruch des Parks entsprechen und wahrscheinlich diese Ecke auch mehr beleben.

Montags-Starter #89

Wieder eine Woche näher an Weihnachten. Was bringt die neue Woche?
Alle bisherigen Montags-Starter findet ihr hier und könnt ihr ebenfalls gerne beantworten. Und los gehts:
1. Besonders schön soll das Wohnzimmer für den 1. Advent werden.
2. Big Bang Theory schaue ich aktuell sehr gern.
3. Oft und gerne denke ich an unsere Reisen zurück.
4. Räucherkerzen gehören zur Weihnachtszeit.
5. Wann gibt es mal wieder einen klaren Tag?
6. Ich habe keine Ahnung, was ich hier eigentlich schreibe, und das sollte reichen.
7. Und was ich noch sagen wollte: Ich liebe meinen Anderen.
8. Für diese Woche habe ich mir aufräumen und sich überraschen lassen, was so anfällt, vorgenommen.
Weitere Infos zu den Montags-Startern gibt es hier.
Lasst euch vom November-Wetter nicht den Spaß nehmen!

Samstag, 24. November 2012

Bericht über Eismeer-Bau bei Hagenbeck

Heute morgen brachte "Das Erste" im Rahmen seiner Serie "Tierisch gut!" einen tollen Bericht. Es ging um die Entstehungsgeschichte des Eismeers im Tierpark Hagenbeck. Neben dem Tierpark-Leiter kamen auch die Tierpfleger zu Wort. Es wird auch erklärt, warum sich die Eröffnung monatelang verzögerte. Wer es verpasst hat, hier der Link zur ARD-Mediathek.

Wird echt mal wieder Zeit für einen Besuch dort....

Freitag, 23. November 2012

Freitags-Füller #191

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1. Eine Welt, in der es kein Internet gibt, ist kaum mehr vorstellbar.
2. Man kann nicht alle Gewinnspiele mitmachen.
3. Ich bin dankbar für die Zeit mit meinem Herzblatt.
4. Ich habe keinen Lieblingseintopf. Das kommt immer auf die Stimmung an.
5. Es ist doch egal, ob in China ein Sack Reis umfällt.
6.  Das mit dem Hausputz habe ich wieder nicht geschafft.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Autorenlesung in Posthausen , morgen habe ich einen Bummel durch die Stadt geplant und Sonntag möchte ich wenigstens das Wohnzimmer adventlich schmücken !

Alle Infos zu den Freitagsfüllern, findet ihr hier.

Alle weiteren Freitags-Füller könnt ihr hier durchlesen und selbstverständlich könnt ihr auch noch bei älteren mitmachen.
Allen ein schönes Wochenende - egal ob mit oder ohne Arbeit!



Donnerstag, 22. November 2012

Serengeti-Park/Affenwelt: Die Freigehege

Je nachdem, wo man den Parkplatz gefunden hat (unser Favorit derzeit: direkt bei den Safari-Lounges, weil gleich noch Toilette in Reichweite), geht es in den verschiedenen "Welten" jetzt zu Fuß weiter.

Wo bleibt mein Drink?
Gleich neben dem Treffpunkt der Serengeti-Busse (Parkplan zum Download) geht es überdacht direkt auf den Platz vor dem Souvenir-Shop und dem historischen Kinderkarussell.
Mutter und Kind wohlauf
Rechts ist auch schon der erste Eingang zu den begehbaren Affengehegen. Und gleich unsere besonderen Lieblinge:


Die Kattas

Die Lemuren mit dem Ringelschwanz haben kaum Scheu vor den Besuchern und springen zwischen den Beinen herum. Das Anfassen ist allerdings nicht gestattet und sorgt nur dafür, dass sie sich in die hinteren Bereiche verziehen. Sind sie besonders gut drauf, dann hat man gerne plötzlich einen Affen auf der Schulter. Solche Bilder sind unvergesslich.

Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wie leise sich die Tiere bewegen. Höchstens ein leises "Tap Tap" ist zu hören - egal, ob sie am Boden laufen oder durch die Luft von einem Ast zum anderen springen. Die Lautäußerungen sind normaler Weise hohe spitze Töne.

Der Weg durch das Gehege ist eine Sackgasse, weshalb sich hier meist der Besucherstrom staut. Keiner kann sich so richtig von dem Anblick der passionierten Sonnenanbeter losreißen. Sind auch noch Jungtiere dabei - und das ist ungefähr ab Ende April/Anfang Mai regelmäßig der Fall - dauert es noch länger. Vor Jahren kamen wir im genau richtigen Moment ins Gehege.

Ein echter Glücksfall:
Eine Geburt bei den Kattas.
Die Fütterung war gerade vorbei und wir hatten uns deswegen schon etwas geärgert. Die Gruppe saß im "Kuschel-Modus" in der Sonne. Nur zwei Affen hingen am Maschendrahtzaun. Ein Lichtreflex richtete unsere Aufmerksamkeit auf sie. Unter der Schwanzwurzel des höher sitzenden Tieres hing eine mit Flüssigkeit gefüllte Blase. Kurz danach zog sie irgendwas wie einen kleinen, schwarzen, verästelten Zweig nach oben. In unserer Überraschung wurde uns jetzt erst klar: Wir hatten eine Geburt miterlebt. Wie wir später erfuhren, war es eine Erstgeburt und die Mutter wohl selbst von dem Ganzen überrascht. Ein Lob an die Besucher: Jeder hielt Abstand, verursachte keinen Lärm und jemand dachte auch daran, einen Pfleger zu alarmieren. Ihr könnt euch wohl vorstellen, wohin uns unser Weg an diesem Tag immer wieder hinführte...

Neugierig muss alles erforscht werden
An ruhigen Tagen, wenn wir die Einzigen im Gehege sind, setzen wir uns auf die Abgrenzung und warten einfach ab, was passiert. Selten dauert es lange, da kommt schon der oder die Erste an und beschnüffelt uns. Streckt man die Hand hin, wird diese eingehend untersucht. Merke: So kuschelig warm das Fell ist, so eiskalt sind die Fingerchen. Aber auch reichlich dreckig. Die Jeans sind öfters übersät mit kleinen staubigen Pfotenabdrücken.

In dieser friedlichen Idylle vergisst man glatt, wie bedroht die Art in ihrer Heimat ist. Madagaskar gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Die Tierwelt ist endemisch, d. h. es gibt sie nur hier. Durch die wachsenden Bevölkerungszahlen wird die Natur immer mehr zurückgedrängt. Wie die Orang Utans auf Sumatra und Borneo verlieren die Lemuren, Chamäleons und teilweise noch nicht erforschte Arten ihren Lebensraum an Palmöl-Plantagen. Also Augen auf beim nächsten Einkauf, wo das Zeug überall drin ist!

Die Kattas bewohnen Halbwüsten und kommen sogar mit den Stacheln der Madagaskar-Palmen zurecht. Die auffälligen Schwänze helfen der Gruppe zusammen zu bleiben, aber auch als Warnsignal gegnerischen Verbänden gegenüber. Mit dem durchgeknallten "King Julien" aus der Film-Reihe "Madagaskar" haben die Lemuren nichts gemein.