Samstag, 15. Oktober 2016

botanika: Wiedersehen mit Knuppy

Die alte Heimat der Gibbons
Die neue Heimat der Gibbons:
Die botanika im Rhododendronpark im
Bremer Stadtteil Schwachhausen
Ihre alte Heimat in Huchting, Zoo und Gartenfachgeschäft Vida, hat nun endgültig seine Pforten geschlossen, und es wurde Zeit nachzuschauen, wo die kleine Gibbon-Familie in der botanika untergekommen ist.

So machten wir uns an einem freien Tag auf nach Schwachhausen
und erwischten einen wirklich schönen Herbsttag, der anschließend noch zu einem kurzen Fotospaziergang durch den Rhododendron-Park genutzt wurde.

Im Eingangsbereich hat sich kaum etwas seit unserem letzten Besuch verändert. Das Gleiche gilt für den japanischen Garten und den Koi-Teich. Die Fische glauben immer noch, wir hätten Futter mit und fallen auf die locker geballte Faust rein.

Dann wies uns ein Schild den richtigen Weg zu des Rätsels Lösung: Knuppy und die drei Jahre jüngere Wody leben nun im Bereich, in dem früher die Sonderausstellungen z. B. zu Halloween stattfanden. Fast der gesamte Raum wird von dem aus Holz und Maschendraht bestehenden Gehege ausgefüllt. Weiter hinten können die Kleinen sogar in einen Außenbereich und frische Luft schnappen.


Sonntag, 9. Oktober 2016

Wildlands Adventure Zoo Emmen: Teil 3 - Serenga

Mit besorgtem Blick zum Himmel machten wir uns also auf in den dritten Parkteil "Serenga". Was uns erst später klar wurde: Das ist auch der größte und manchmal hat der Wetterbericht leider recht.

Das Eingangsgebäude, der Sonnenpalast, ist im Stil der Moschee von Djenné in Mali gestaltet und verspricht afrikanische Wüstenatmosphäre.

Dazu passen auch die Zwergmangusten, die dort im Durchgang ihr Zuhause gefunden haben. An diesem Tag war statt Spielen Rudelkuscheln angesagt.

Hinter dem Palast betritt man das Dogon-Dorf mit verschiedenen afrikanischen Haustierarten, die zwar gestreichelt, aber nicht gefüttert werden dürfen. Dadurch sind die Ziegen bei weitem nicht so aufdringlich, wie man sie sonst aus diversen Streichelgehegen kennt. Zusammen mit der gelungenen Architektur ist hier an sonnigen Tagen bestimmt das Meiste los.

Ein kurzer Abriss über die Evolution des Menschen
als Fassaden-Dekoration

Sonntag, 2. Oktober 2016

Wildlands Adventure Zoo Emmen: Teil 2 - Jungola

Nachdem wir Lale gesehen hatten, ging es zum nächsten Parkteil. Die Wahl fiel auf "Jungola", da der Himmel und der Wetterbericht für die nächsten 2 Stunden Regen angesagt hatte und die asiatische (?) Welt in Emmen vor allem innen stattfindet.

Das beginnt schon gleich nach dem Tor, das wie in Osnabrück und Rotterdam an die versunkene Tempelstadt Angkor Wat angelehnt ist. Der Besucher kommt direkt in ein riesiges Gewächshaus, in dem verschiedene Schmetterlinge herumflattern. Auf den zweiten oder dritten Blick entdeckt man dann auch Aquarien, die China-Alligatoren und Netzpythons.

Natürlich ist es nicht ganz fair einen Vergleich mit dem alten Schmetterlingshaus zu ziehen. Denn dort hatte sich die Vegetation schon jahrelang ausbreiten können. Doch hier werden es die Ranken sehr viel schwerer haben, ist doch viel (betonierter) Platz für die Besucher gelassen worden. Hier heißt es abwarten, wie es sich weiter entwickelt.



Dienstag, 27. September 2016

Wildlands Adventure Zoo Emmen: Teil 1 - Wiedersehen mit Lale

Es dauerte jetzt doch etwas länger, bis wir die Gelegenheit beim Schopfe packen und Lale in ihrer neuen Heimat besuchen konnten. Ende Juni war es dann endlich soweit und voller Neugier machten wir uns auf den Weg in die Niederlande.

Seit seiner feierlichen Eröffnung durch König Willem-Alexander lockte der komplett neugebaute Park schon mehr Besucher an, als der alte in einem ganzen Jahr. In diesem Sinne kann man schon von einem Erfolg sprechen. 

An den Preisen kann es aber nicht liegen, denn die sind selbst für die Niederlande gepfeffert mit €30,00 pro Erwachsenem und 10 EUR Parkgebühr. Im Vergleich war der wesentlich artenreichere Zoo in Rotterdam mit 22,50 EUR pro Erwachsenem und 6 EUR Parkgebühr schon fast ein Schnäppchen. Immerhin bekamen wir für unsere Online-Bestellung der Tickets jeweils noch einen Kinderrucksack mit Ausweishülle und Kompass dazu.

Der Eingang ist jedoch bombastisch über mehrere Stockwerke mit einer großen gepflasterten Fläche mit Blumenbeeten und Springbrunnen davor. Das erklärt sich damit, dass sich hier nicht nur die Eingangskasse, ein Souvenirshop (einer von (zu?) vielen im Park) und ein Restaurant befindet, sondern auch ein Theater, das jedoch erst später eröffnet wurde.

Sonntag, 17. Juli 2016

Wild- und Freizeitpark Ostrittrum: Meine Empfehlung an einem heißen Frühlingstag

Es gab selbst in diesem Frühjahr heiße Tage, an denen es uns nicht im Haus gehalten hat. Mein Anderer erinnerte sich, dass es da einen Park gab mit Strandkörben. Äh - Strandkörbe? Wie meinen? Irgendwann machte es "Klick": Stimmt, im Wild- und Freizeitpark Ostrittrum, nur ca. 40 Minuten von Bremen entfernt. Wir waren auch viel zu lange nicht da. Also nichts wie hin.

Der Parkplatz war wegen des Wochentags auch relativ frei. Alles schien so, wie ich es in Erinnerung hatte. Selbst der Eingangsbereich mit den Strandkörben hat nichts von seinem Charme verloren.

Doch sieh an: Es gibt jetzt einen Parkplan, der dem Besucher mit der Eintrittskarte ausgehändigt wird und zur Orientierung auch am Eingang gleich aushängt. Schön kann man sehen, wie geschickt die Wege liegen, damit die einzelnen Strecken nicht zu lang werden.

Wer findet den Luchs?
Das Klettergeräst im Luchsgehege
Am Besten erinnerte ich mich an die riesige Wasserfläche der Zwergotter (rechts unten im Plan). Daher ging es am Streichelgehege vorbei in diese Richtung. Hier hat sich aber ordentlich was geändert. Nicht nur, dass ein Spielgerät verschwunden ist. An seiner Stelle vermittelt ein riesiger Stahlzaun den Eindruck der höchsten Sicherheitsstufe. Ehrlich gesagt, habe ich sofort nach einem Dinosaurier Ausschau gehalten. Ein vergleichsweise kleines Schild klärte uns auf: Es ist eine LuchsanlageZwei Kater kamen aus dem Naturzoo Rheine und sollen bald auch noch zwei Katzen dazu bekommen. Die Bewohner ließen sich erstmal nicht sehen, aber es gibt sie.

Montag, 4. Juli 2016

"Zoo" Vida Huchting - ein Nachruf

Eigentlich wollte ich euch schon früher einmal von einer ungewöhnlichen "tierischen" Einrichtung berichten. Und nun wird sie Ende Juli für immer geschlossen: Das Zoo- und Gartencenter Vida in Mittelhuchting/Bremen.

Schon am Eingang war erkennbar, dass es sich nicht um einen normalen Floristen handelte. Da die Eingeweihten häufig nur vorbei kamen, um die Tiere zu besuchen, wurde ein kleiner Eintritt von 3 EUR eingeführt, der anschließend mit einem Pflanzenkauf verrechnet werden konnte.

Bei unseren Besuchen hatten wir auch nur ein einziges Mal die Kamera dabei.

Freitag, 24. Juni 2016

Tier- und Freizeitpark Thüle: Ein geheimnisvoller Neuzugang

Wer ist unser Nachmieter im Raubtierhaus?
Nun also mehr zu dem Neuzugang im alten Raubtierhaus im Thüler Tier- und Freizeitpark. Die bisherigen Bewohner, die Binturongs, sind über den Winter in ihr neues Quartier bei der Präriehundanlage gezogen.

Auf unserer ersten Runde hatten sich die neuen Bewohner versteckt.

Finger weg, die beißen!
Bei der nächsten Runde entdeckte ich sie zusammengekuschelt in einer Ecke. Zunächst nur schwarze Silhouetten kamen sie schnell neugierig nach vorne. Mein Anderer konnte nicht anders und hielt seine Hand kurz vor das Gitter. Bei dem Gebiss, das da auftauchte, zog er sie aber sehr schnell zurück. Donnerwetter, das sind Beißerchen, zwischen die ich nicht kommen will!

Wir haben ja nun schon einige Tierchen in den verschiedenen Zoos gesehen. Diese hier konnte ich jedoch nicht sofort zuordnen. Der erste Eindruck: Definitiv Raubtier